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GeoThermie (Wärme aus der Erde) - aus guten Gründen! Stehen wir am Ende eines Zeitalters, das durch industrielle Nutzung fossiler Ressourcen und Rohstoffe geprägt ist? Das vorausschauende Denken in Forschung und Wirtschaft, der politische Wille und rechtliche Rahmenbedingungen tendieren klar dazu, uns in ein neues Zeitalter zu „schuppsen”, das auf der Nutzung erneuerbarer Energien (EE) aufbaut. Nicht nur der Wunsch, die Folgen der prognostizierten Klimaentwicklung zu mindern, vor allem wirtschaftliche Vernunft beflügeln die Entwicklung, auf EE zu setzen. Was wir uns wünschen ist eine Energieform, die zu erschließen und zu nutzen ist. Die guten Nachricht lautet: Wir haben das alles zur Verfügung - quasi „sitzen” wir darauf! Zugegebenermaßen nicht direkt - aber: Nur etwa ein Tausendstel der Masse unserer Erde ist kühler als 100 °C. Dagegen sind 99% unseres Planeten heißer als 1000 °C. Die Nutzung dieser Wärme-Ressource in jedweder Form nennen wir geothermische Energiegewinnung. Unsere Erde speichert auch Wärme im Boden und den obersten Krustenanteilen, die uns über die Sonnenstrahlung zukommt. Diese Speicherwärme kann mit Wärmepumpen als flache Geothermie aus Bodenluft, Grundwasser oder über Erdsonden gewonnen werden. Im Bereich hoher Temperaturen, die in oberflächenfernen Krustenanteilen (per Definition unterhalb von 400m) gewonnen werden können, sprechen wir von Tiefen-Geothermie. Diese Vorkommen entstehen z.T. analog zur Kernenergie aus dem radioaktiven Zerfall langlebiger Atome wie Uran 235 und 238, Kalium 40 oder Thorium. Unsere Erdkruste leistet die Gewinnung der Wärme aus radioaktivem Zerfall also, ohne dass technische Risiken damit verbunden wären. Der andere Teil stammt noch aus dem Umsatz von Gravitationsenergie in Wärme bei der Konsolidierung unseres Planeten aus Gas, Staub- und Eis-Partikeln im entstehenden Sonnensystem vor Milliarden von Jahren. Gute Gründe sich mit der Energiegewinnung aus dem „Untergrund” zu befassen! Copyright © 2006-2010, Dipl. - Geologe F. Diederich. Alle Rechte vorbehalten. |
NEWS Prospektives Underwriting - ein Weg zur Anpasssung: Das Klimarisiko in der Kreditbewertung und Beitragsbemessung. Die Finanzwirtschaft agiert in international ver- netzten, globalisierten Märkten. Daher wird die- se Branche zusammen mit der Versicherungs- wirtschaft den globalen Auswirkungen des Klimawandels und den reaktiven oder proaktiv- en Anpassungen von Politik und Gesellschaft auf die klimatischen Veränderungen in beson- derem Maße ausgesetzt sein. Die jüngste Krise in der Finanzwirtschaft hat zudem in das Be- wußtsein gerückt, dass die globale Vernetzung in der Finanzwirtschaft auch besonders weit- reichende systemische Risiken beinhaltet. So ist zu erwarten, dass Schäden aus regional wirk- samen extremen Wetterereignissen Auswir- kungen auf die globalen Märkte haben werden. Gleichzeitig liegen aber auch erhebliche neue Chancen darin, Risikopotentiale frühzeitig zu erkennen, Kapital in angepaßte oder unemp- findliche Aktivitäten oder in neue Märkte zu investieren, die erst aus den veränderten Rahmenbedingungen resultieren. ![]() PDF-DOWNLOADS: |